Hochzeitsversicherung
Hochzeit versichern - Sicher ist sicher!

Braucht man für eine Hochzeit wirklich eine Hochzeitsversicherung? Falls die Hochzeit wunschgemäß verläuft sicherlich nicht, aber was ist im Fall der Fälle?
In Großbritannien wird das Produkt „Wedding Insurance“ bereits seit Längerem angeboten, auch in den USA oder in Frankreich können Brautpaare eine Hochzeitsversicherung abschließen. In Deutschland hingegen ist es erst seit Kurzem möglich, solch eine Versicherung abzuschließen.
Der Name Hochzeitsversicherung beinhaltet übrigens nicht, dass im Falle, dass die Braut oder der Bräutigam das Heiratsversprechen nicht mehr einlösen möchte, die Versicherung die bis dahin entstanden Kosten übernimmt. Eine Hochzeitsversicherung ist vielleicht am ehesten mit einer Reiserücktrittsversicherung zu vergleichen. Muss also die Hochzeitsfeier, beispielsweise aus Krankheitsgründen von Braut oder Bräutigam abgesagt werden, trägt die Hochzeitsversicherung bis zur jeweiligen Versicherungssumme die mit der Absage der Hochzeit verbundenen Kosten.
Damit muss das Brautpaar nicht mit einer finanziellen Doppelbelastung leben, sondern hat mit dem Abschluss dieser Versicherung die Gelegenheit, die Hochzeitsfeier zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Ohne Hochzeitsversicherung müssten die entstandenen Kosten der abgesagten Hochzeitsfeier aus eigener Tasche bezahlt werden und die spätere Hochzeitsfeier nochmals.
Ratsam ist es, die Hochzeitsversicherung möglichst früh abzuschließen, da ab diesem Zeitpunkt der Versicherungsschutz gilt. Allerdings ist es auch durchaus möglich, diese Versicherung noch kurz vor der Hochzeit abzuschließen, wenn die entsprechenden Buchungen mit den Dienstleistern bereits abgeschlossen wurden. Um alle Eventualitäten zu berücksichtigen, empfiehlt es sich, bei dem Versicherer möglichst frühzeitig nach einer Hochzeitsversicherung nachzufragen.
